Das Nationalteam

ÖFB Nationalteam – Spieltag 3

Während in Graz gestern der Marathon für zahlreiche Straßensperren sorgte, begab ich mich mit ein paar meiner Jungs nach Wien zum Länderspiel gegen Montenegro. Offiziell verfolgten 44.200 Menschen im Stadion den Sieg unserer Mannschaft. Ein paar Eindrücke zum Match folgen nun mit einem Tag Verspätung.

Da die Rückreise nach Graz bis ungefähr 23:30 Uhr dauerte, man musste ja nach dem Match noch ein bisschen in der Parkgarage Donaumarina ein spontanes Hupkonzert miterleben, kommt nun erst die Zusammenfassung der gestrigen Partie. Wie alle bereits wissen, war es Rubin Okotie mit seinem Tor zum 1:0 der sich zum Match-Winner avancierte. Sein Treffer ebnete den Sieg gegen Montenegro. Doch war dieser Sieg leider wieder mit ein paar kleineren Schönheitsfehlern versehen, auch wenn diese am Tag danach nicht mehr im Fokus der Nation stehen werden. Vor dem Spiel war die Erwartungshaltung natürlich entsprechend groß und man war sich einig, nur 3 Punkte sind für den Weg nach Frankreich das Mindestmaß. Andreas Weimann nahm übrigens auf der Bank Platz und Rubin Okotie war der Ersatz für Marc Janko im Sturm.

Hinter Okotie waren es Junuzovic als hängende Spitze bzw. offensiver Mittelfeldspieler, sowie Arnautovic und Harnik auf der Außenbahn die für den notwendigen Druck sorgen durften. Alaba und Baumgartlinger agierten hervorragend als Doppel-Sechser und verteilten die wichtigen Bälle nach vorne und auf die Seiten. In der Abwehr waren neben Fuchs und Klein noch Dragovic und Hinteregger die Herren vor Robert Almer. Die Abwehr hielt, auch wenn sie gegen Ende der Partie sehr viel zutun bekam, da wie schon gegen Moldawien plötzlich Unsicherheit ins Spiel kam. Zum Glück für unser Land konnte man diesmal dem Druck standhalten und schlitterte nicht in eine Last-Minute Blamage, wie so oft in früheren Partien. Die Stimmung im Stadion war in Ordnung, wenn auch nicht so euphorisch wie beim Duell gegen die Schweden oder Deutschland in den letzten Jahren. Dennoch eine würdige Kulisse. Kritik muss, wie von allen Medien bereits getätigt, an der Chancenauswertung geübt werden. Eine der besten Chancen hatte sicherlich Martin Harnik in der 2. Halbzeit, doch sein Versuch landete unglücklich an der Querlatte. Doch nicht nur die Chance zählt zu den Möglichkeiten, die man eigentlich verwerten sollte. So wurde ein höherer Sieg verspielt und das Torverhältnis gegen schwache Montenegriner nicht aufgebessert. Auch muss man sagen, dass dadurch Montenegro wie schon erwähnt durch Konter und Konzentrationsfehlern oder Angst gegen Ende stark wurde. Hätte man das 2:0 erzielt, wäre das Spiel nie mehr spannend geworden. Als nächste Aufgabe wartet mit Russland der nächste harte Brocken. Bis zum 15. November ist allerdings noch viel Zeit.

Die positive Überraschung des Abends war das 1:1 zwischen Russland gegen Moldawien. Dank diesem Unentschieden sind wir derzeit Tabellenführer vor Russland und Schweden, die sich gegen Liechtenstein ohne Ibrahimovic mit 2:0 durchsetzen konnten. Ein interessantes Ergebnis gab es auch bei Deutschland gegen Polen. Unser großer Bruder verlor mit 0:2.

Die besten Bilder vom Spiel habe ich für euch natürlich auch noch. Enjoy:

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